10.01.2018

Topbesetztes "Joma"-Turnier in Bad Soden

Alexander Karsten organisiert das Event wie im Vorjahr

Turnierorganisator Alexander Karsten. Foto: Marcel Lorenz

Zum zweiten Mal lädt die SG Bad Soden aus dem Main-Taunus-Kreis zum "Joma"-Turnier in die Hasselgrundhalle ein und hat beim Banden Masters auch in diesem Jahr ein erlesenes Teilnehmerfeld zusammengestellt, welches ein attraktives Turnier mit einem hohen Unterhaltungswert garantieren soll. Gespielt wird am kommenden Sonntag ab 10 Uhr.

Für die Freunde des Budenzaubers war die Vorjahresedition ein voller Erfolg. Sogar Drittligist FSV Frankfurt gab sich die Ehre und bezwang den damaligen Mitte-Verbandsligisten DJK Flörsheim im Endspiel. Auch diesmal sind die Bornheimer mit dabei, der mittlerweile in die Regionalliga Südwest abgestiegene Traditionsklub schickt aber in diesem Jahr seine U19 ins Rennen, die immerhin Hessenliga spielt. Das Bad Sodener Banden Masters soll sich weiter im Terminkalender der Fans etablieren, gerade im Main-Taunus-Kreis stellt der traditionsreiche "Offensiv-Cup" ja seit Jahrzehnten andere Veranstaltungen dieser Art deutlich in den Schatten. "Wir haben uns einfach gesagt, dass wir mal was anderes machen wollen. Die Banden, die am Freitagabend aufgebaut werden, beziehen wir von einem Sporthändler vor Ort und bekommen diese preisgünstig zur Verfügung gestellt", sagt Alexander Karsten, Trainer der SG Bad Soden und "Schirmherr" des Turniers.

Wie im Vorjahr haben sich namhafte Gäste angekündigt, die auch vor der Anreise aus anderen Bundesländern nicht zurückschrecken. Alle Vereine haben eines gemeinsam, denn sie spielen mit der Ausrüstung des aufstrebenden spanischen Sportartikelherstellers "Joma". Die 14 Teilnehmer werden in zwei Gruppen zu je sieben Klubs aufgeteilt, somit sind auch für die aus weiterer Entfernung anreisenden Vereine mindestens sechs Spiele zu elf Minuten garantiert. "Wir wollen das Niveau weiter hoch halten, deswegen haben wir überwiegend auf Teilnehmer von den Gruppenligen bis zu Oberligen geachtet", erläutert Karsten.

Türk Gücü Friedberg und Viktoria Nidda in einer Gruppe

So geht Lokalmatador SG Bad Soden als aktueller Tabellendritter der Kreisoberliga Main-Taunus als krasser Außenseiter gegen Kontrahenten wie Jahn Hiesfeld - der Klub aus Dinslaken spielt in der Oberliga Nordrhein - ins Rennen. Weitere Gegner der Gastgeber sind der ASV Durlach, der Klub aus dem Karlsruher Stadtteil spielt in der Verbandsliga Nordbaden sowie der SC Bayer 05 Uerdingen. Die Krefelder verfügen über eine hochklassig spielende Futsal-Mannschaft und werden mit einem Mix aus U19 und Futsal-Zauberern auftreten. Komplettiert wird die Gruppe vom Süd-Verbandsligisten SC Hanau 1960, vom Frankfurter West-Gruppenligisten Spvgg. 05 Oberrad und vom Wiesbadener Gruppenligisten DJK Flörsheim. In der zweiten Gruppe trifft die U19 des FSV Frankfurt auf die Süd-Verbandsligisten Türk Gücü Friedberg und Viktoria Nidda sowie auf die Osthessen vom SV Neuhof aus der Verbandsliga Nord.

Weiter am Start sind die Wiesbadener Gruppenligisten SG Höchst und Germania Weilbach und als überregionaler Vertreter der SV Uedesheim aus der Bezirksliga Niederrhein. Gespielt wird übrigens mit einem normalen Lederball statt mit der hallenüblichen gelben Filzkugel. Durch das über neunstündige Mammut-Programm führen neben einem spanischen DJ noch der im Kreis allseits bekannte Hallensprecher Michael Göllnitz, Auch das kulinarische Angebot soll sich etwas von der klassischen Bewirtung unterscheiden. "Was der Verein mit seinen zahlreichen Helfern auf die Beine stellt, das ist schon aller Ehren wert", findet Karsten. Für das Halbfinale qualifizieren sich jeweils die ersten beiden jeder Gruppe. Das Finale ist für 19 Uhr vorgesehen.

Die Gruppeneinteilungen im Überblick:

Gruppe 1: Jahn Hiesfeld, DjK Flörsheim, Spvgg. 05 Oberrad, SC 1960 Hanau, SC Bayer 05 Uerdingen, ASV Durlach, SG Bad Soden.

Gruppe 2: SG Hoechst, FSV Frankfurt U19, Türk Gücü Friedberg, SV Üedesheim, Viktoria Nidda, Germania Weilbach, SV Neuhof.

Autor: Pedro Acebes

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