16.04.2018

Strödter: "Finanzplan wird strikt eingehalten"

Hessenliga: RW-Aufsichtsratsvorsitzender spricht Klartext

Haben sich auf eine zweijährige Zusammenarbeit geeinigt: Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Strödter, der neue Trainer Slobodan Komljenovic und Präsident Ersan Dincer. Foto: Mithat Gürser

Bei der Vorstellung des künftigen Trainers von Rot-Weiss Frankfurt Slobodan Komljenovic unmittelbar nach der 1:4-Heimniederlage gegen Borussia Fulda meldete sich auch der Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Strödter zu Wort. Er machte unmißverständlich deutlich, dass sich der Verein vom Brentanobad hinsichtlich des Budgets für die kommende Spielzeit auf keinen Fall übernehmen werde.

In welcher Liga die "Roten" in der kommenden Saison an den Start gehen werden, ist noch nicht abschließend geklärt. Sollte das "Wunder Klassenerhalt" doch noch gelingen, wäre das die Hessenliga. Die sportlich gezeigten Leistungen auf dem Fußballplatz sprechen aber eher für einen Neuaufbau eine Etage tiefer in der Verbandsliga Süd. Trotz der weiterhin finanziell angespannten Situation des Traditionsvereins stehe für die kommende Saison ein Budget zur Verfügung, welches strikt einzuhalten sei, erläuterte Strödter: "Slobodan Komljenovic und alle anderen, die etwas mit Neuverpflichtungen zu tun haben, müssen sich in diesem Rahmen bewegen. Nicht drunter und nicht drüber."

Der Funktionär möchte unbedingt vermeiden, dass "wir erst mal anfangen und wenn wir einen Mittelstürmer finden, dann holen wir den noch und zwei Torleute und so weiter. Slobodan weiß klar und deutlich, dass das was in der kommenden Woche erarbeitet wird, der Kader für die neue Saison ist. Da können noch ein paar Nationalspieler nachher kommen, wenn die nicht in diesen Plan reinpassen, werden die nicht verpflichtet", sprach Strödter Klartext.

Komljenovic: "Das was bezahlt werden kann, wird bezahlt"

Zur Situation des Vereins sagte Strödter den Pressevertretern: "Meine Aufgabe sehe ich darin, diese Finanzen richtig zu sortieren. Diese Spekulationen müssen aufhören. Immernoch fällt täglich eine Leiche vom Dach runter und blöderweise immer mir vor die Füße. Das muss jetzt aufhören", forderte Strödter bildlich. Auch Präsident Ersan Dincer bekräftigte: "Slobo und sein Team bewegen sich im erstellten Finanzrahmen. Das ist unser Vereinsbudget, welches wir für die kommende Runde zur Verfügung haben."

Auch Komljenovic äußerte sich zum Sachverhalt: "Ich habe bei Viktoria Aschaffenburg in einem ähnlichen Verein gearbeitet und da war meine Ansage auch klipp und klar: Das was bezahlt werden kann, wird bezahlt. Es wird nichts versprochen, was drei Monate später nicht mehr eingehalten werden kann. Es ist wenig, das wird aber garantiert und fertig. Punkt aus."

Autor: Pedro Acebes

Kommentieren

Vermarktung:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften