17.06.2017

Sandzak schnappt sich Vuk Toskovic

Verbandsliga Süd: Rot-Weiss verliert den nächsten Stürmer

Vuk Toskovic (rechts) stürmt ab der kommenden Saison für Sandzak. Foto: Mithat Gürser.

Wie am Samstagabend bekannt wurde, hat sich der SV FC Sandzak mit Stürmer Vuk Toskovic verstärkt. Der 22-jährige Serbe wechselt vom Hessenligisten SG Rot-Weiss Frankfurt zum aufstrebenden Balkan-Klub, der genauso wie die Reserve der "Roten" in die Verbandsliga Süd aufgestiegen ist.

"Vuk ist ein absoluter Topstürmer. Wir kannten uns schon vorher. Jetzt hatten wir noch einmal Kontakt und unsere Chance genutzt", teilt Sandzaks Spielertrainer Murat Sejdovic gegenüber unserem Portal mit und ist vom neuen Stürmer überzeugt: "Er ist jung, athletisch und fußballerisch gut ausgebildet. Wir sind sehr glücklich, dass Vuk sich für Sandzak entschieden hat und wir mit seinen Qualitäten rechnen können".

Toskovic war in der Winterpause der Saison 2015/16 vom damaligen Süd-Verbandsligisten KV Mühlheim an das Brentanobad gekommen. In 28 Hessenligaspielen gelangen dem Stürmer zehn Tore. Zusätzlich lief der Angreifer an fast jedem Wochenende auch für die Zweite Mannschaft in der Gruppenliga West auf, wo der Angreifer in 21 Spielen zwölf Tore beisteuerte und damit auch maßgeblich am Aufstieg der U23 in die Verbandsliga Süd beteiligt war.

Murat Sejdovic: "In der Verbandsliga erwarten uns Spiele auf Topniveau"

Insgesamt kam Toskovic in der Saison 2016/17 ligenübergreifend in 49 Punktspielen zum Einsatz und markierte 19 Tore. Bei Sandzak soll Toskovic ein Sturmduo mit Almir Derdemez bilden, der in der Winterpause vom SV BKC Bosnien nach Bonames kam, aber in acht Spielen nur zwei Tore beitragen konnte. "Die Karten werden neu gemischt. Wir werden ein gutes Team haben", ist Sejdovic überzeugt.

"Wir wollen uns als Neuling und Newcomer etablieren. Uns erwarten in der Verbandsliga Spiele auf Topniveau. Ich freue mich auf die neue Liga und werde weiter ein aktiver Teil der Mannschaft sein", bekräftigt der frühere Regionalliga-Spieler. Rot-Weiss-Trainer Hicham Tahrioui bedauerte den Abgang des Serben: "Ich wünsche ihm alles Gute und werde ihn mehr menschlich vermissen. Vuk ist mir ans Herz gewachsen. Man trifft nicht häufig Charaktere, mit denen man so gut auskommt".

Autor: Pedro Acebes

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