10.11.2017

Michael Major: "Gehen entspannt in letzte Spiele"

Gruppenliga Frankfurt West: Merzhausen gegen Oberrad neu fixiert

Der Griesheimer Nemanja Petos traf im Hinspiel dreimal gegen Stierstadt. Foto: Jörg Schulz

Wie üblich beginnt auch in der Saison 2017/2018 die Rückrunde der Gruppenliga Frankfurt West bereits im Spätherbst. Die am 5.11. ausgefallene Partie zwischen TuS Merzhausen und der Spvgg. Oberrad findet am 3.12.2017 um 14 Uhr auf der Sportanlage in Merzhausen statt. Sollte die Begegnung witterungsbedingt erneut ausfallen, wäre Sonntag, 18.02.2018, um 14 Uhr auf einer von mir zu bestimmenden Sportanlage der nächste Nachholtermin, teilte Klassenleiter Thorsten Bastian mit.

SKV Beienheim – Spvgg. Oberrad (Samstag, 14.30 Uhr)

"23 Punkte – das war, was wir uns erhofft hatten“, fasst SKV-Pressesprecher Michael Major die Hinserie des Aufsteigers zusammen. "Wir sind auf einem guten Weg und können entspannt in die letzten beiden Spiele des Jahres gehen. Ich hoffe, dass wir dabei etwas Zählbares mitnehmen“, so Major weiter. Mit der Partie gegen Oberrad sowie dem Gastspiel beim VfB Friedberg stehen dem SKV zwei knifflige Aufgaben bevor, ehe sich die Beienheimer eine Woche vor dem Rest der Liga in die Winterpause verabschieden können. Im Hinspiel schnupperten die Beienheimer lange Zeit am Punktgewinn in Oberrad, ehe der Tabellenzweite in der Schlussphase den 2:0-Sieg perfekt machte.

TSG Nieder-Erlenbach – FC Neu-Anspach (Sonntag, 14.30 Uhr)

Nach zwei enttäuschenden Spielen gegen Oberrad und Dortelweil zeigte der FC Neu-Anspach gegen die Speuzer ein besseres Gesicht. Zu einem Punkt reichte es dennoch nicht. "Ich muss die Mannschaft nun ein bisschen aufrichten, uns erwartet ein spielstarker Gegner“, erwartet FCNA-Coach Rico Henrici beim Gastspiel in Nieder-Erlenbach ein "enges Ding.“ Bei der TSG geht in den letzten Wochen ein Schwung durch die Truppe, was laut Fußball-Abteilungsleiter Kalle Buhl auch damit zusammenhängt, dass die Mannschaft nun auf dem nagelneuen Kunstrasen trainiert: "Das zieht die Leute an“, so Buhl am Tag des Sieges gegen Kalbach: "Wenn wir mit der gleichen Einstellung wie heute gegen Anspach spielen, bin ich optimistisch, dass wir da was mitnehmen können.“

SC Dortelweil – FG Seckbach (Sonntag, 14.30 Uhr)

"Wir können mit unseren 25 punkten gut leben“, fasste Seckbach-Trainer Thorsten Spahn die Hinrunde zusammen. Zudem erinnerte er sich an das 1:3 im Hinspiel gegen Dortelweil: "Gegen Dortelweil haben wir – mit Ausnahme vom Spiel gegen Friedberg – die mit Abstand schlechteste erste Halbzeit gespielt. Ich denke, unsere Jungs wollen das revidieren.“ Sein Gegenüber Gökhan Kocatürk erwartet gegen die FGS ein "50/50-Spiel. Auch wenn Seckbach etwas hinten dran ist, sind sie für mich eine der Spitzenmannschaften der Liga.“ Dortelweil könnte mit einem Punktgewinn gegen Seckbach die Serie ungeschlagener Spiele von acht auf neun ausbauen. Doch laut Kocatürk ist "der Ausgang völlig offen.“

1. FC Oberstedten – FC Kalbach (Sonntag, 14.30 Uhr)

Neun Tore fielen im Hinspiel zwischen Oberstedten und Kalbach. Das glücklichere Ende hatte der Tabellenführer für sich: Bis zur 88. Minute lag der FCO mit 4:3 vorne, ehe zwei späte Treffer das Spiel drehten. Aus der Bahn geworfen hat das Oberstedten nicht, es folgten fünf enge Spiele, bei denen der 1. FC sechs Punkte einsammeln konnte. In der gleichen Zeit holte Kalbach zwei Zähler mehr. Bei zwei Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage kassierte der Verbandsliga-Absteiger ganze 15 Gegentreffer. "Das ist nicht mehr nur bitter, sondern inakzeptabel. Die Spieler müssen sich hinterfragen, ob sie heute alles getan haben“, schimpfte Elton da Costa nach der 2:4-Niederlage gegen Nieder-Erlenbach. "Wir müssen marschieren und die Zweikämpfe gewinnen“, fordert der Spielertrainer von seiner Mannschaft.

SV BKC Bosnien – SG Bornheim (Sonntag, 14.30 Uhr)

Zweimal Schneider, zweimal Aishouna: Nach einer kleinen Torflaute konnte sich Maik Rudolf beim 5:1-Hinspielsieg der Bornheimer besonders auf die insgesamt vier erzielten Stürmertore freuen. Doch seit dem konnte die SG nur zwei der nächsten sechs Ligapartien gewinnen. Am vergangenen Wochenende verhalf ein Handelfmeter in letzter Minute zum Punktgewinn gegen Dortelweil. Gegner Bosnien steckt unterdessen mitten im Abstiegskampf. Zählbares gab es zuletzt nur wenig, zudem muss die Mannschaft nach seiner Roten Karte auf Besim Krdzalic verzichten. Hätte Krdzalic gegen Beienheim nicht rot gesehen, wäre die Begegnung das Spiel der beiden fairsten Mannschaften der Liga.

FFV Sportfreunde – FSV Friedrichsdorf (Sonntag, 14.30 Uhr)

Obwohl beide Mannschaften an verschiedenen Enden der Tabelle rangieren, wussten sie zuletzt zu überzeugen. Sechs der letzten sieben Ligaspiele konnten die Sportfreunde für sich entscheiden, lediglich dem Tabellenführer aus Kalbach mussten sich die Speuzer geschlagen geben. Auf der anderen Seite konnte der FSV Friedrichsdorf seine letzten drei Spiele gewinnen und somit vom Tabellenkeller bis auf einen Punkt an die sichere Nichtabstiegszone klettern. "Totgesagte leben länger. Sie haben bewiesen, dass sie noch leben und den Klassenerhalt erreichen wollen“, rechnet FFV-Trainer Mehmet Somun mit einem schweren Spiel. Der Coach hofft dabei auf die Rückkehr der angeschlagenen Okan Ilkiz, Robert Kohns, Ricardo Vallejo und Emre Kadimli, zudem kehrt Adem Brajanac nach seiner Rotsperre zurück.

FV Stierstadt – Spvgg. Griesheim (Sonntag, 14.30 Uhr)

Die Vorrunde ist vorbei und neben dem FV Hausen wartet auch die Spvgg. Griesheim noch immer auf den ersten Auswärtssieg. Drei Punkte holte die Leus-Elf in acht Anläufen in der Fremde. Dennoch dürfte man mit Selbstvertrauen nach Stierstadt reisen, gegen den FVS gab es im Hinspiel den bislang höchsten Saisonsieg. Beim ereignisreichen 7:3-Sieg fielen in der ersten Stunde munter Treffer auf beiden Seiten. Nach der Roten Karte von Stierstadts Stephan Leber legte vor allem Griesheims Nemanja Petos noch einen Zahn zu. Insgesamt drei Tore steuerte er zum Sieg bei. Mit einem Sieg könnte Griesheim wieder Anschluss zur Nichtabstiegszone herstellen. Stierstadt hingegen könnte erstmals in der Saison auf einen direkten Abstiegsplatz abrutschen.

VfB Friedberg – TuS Merzhausen (Sonntag, 14.30 Uhr)

"Die sind ausgeruht und wir pfeifen aus dem letzten Loch", vergleicht VfB-Spielausschuss Carsten Lesiak die Lage beider Mannschaften. "Merzhausen ist ein ausgebufftes Team, wir haben also Schwerstarbeit zu verrichten.“ Während seine Mannschaft beim Gastspiel gegen den FV Hausen mit 5:1 siegte, war der TuS Merzhausen zuletzt gleich zweimal spielfrei. Zunächst planmäßig und im Anschluss gezwungenermaßen. Das geplante Duell gegen die Spvgg. Oberrad musste aufgrund der schlechten Platzverhältnisse verschoben werden. Somit wartet der TuS nun schon seit dem 22. Oktober auf einen Pflichtspielsieg. In der Tabelle rutschte die Truppe bis auf Platz neun ab, mit einem Sieg in Friedberg sowie einem erfolgreichen Nachholspiel gegen Oberrad wäre die Dzihic-Elf wieder mitten im Verfolgerrennen.


(sly)

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