11.10.2017

Kalbach II-Offensivgespann überzeugt

Kreisoberliga Frankfurt: Höll und Hook treffsicher

Lukas Höll führt die Torjägerliste der Kreisoberliga Frankfurt mit elf Toren an. Foto: Jörg Schulz

Mit 18 Punkten und 28:17 Toren hat sich der FC Kalbach II in der Kreisoberliga Frankfurt schon auf Rang vier vorgearbeitet. Zwar sind die fünf Siege und drei Unentschieden bei nur drei Niederlagen in elf Spielen ein Verdienst der gesamten Mannschaft, aber bei den Nordfrankfurtern sticht das verlässliche Sturm-Tandem bestehend aus Kapitän Lukas Höll und Youngster Tony Hook heraus.

17 der 28 Treffer hat das Sturmduo erzielt und Kapitän Lukas Höll führt mit elf Toren die Torjägerliste der Kreisoberliga Frankfurt an. "Dass ich aktuell vorne stehe, liegt an meinem Team. Sie sind diejenigen, die mir die Möglichkeiten rausspielen", bleibt der Torjäger bescheiden. Aber auch der junge Hook hat schon sieben Treffer für die Kalbacher Reserve erzielt. Zuletzt zerlegte das Duo den zuletzt so starken Aufsteiger FC Croatia beim 6:1-Sieg fast im Alleingang. Fünf der sechs Tore gingen auf das Konto der beiden Stürmer, wobei Hook in diesem Spiel seinen "Lehrmeister" Höll sogar überflügelte. Denn mit drei Toren war Hook an diesem Nachmittag treffsicherer als Höll, der "nur" zweimal einnetzen konnte.

"Tony ist ein fantastischer Stürmer, der sich sehr gut bewegt und für sein Alter sehr kaltschnäuzig vor dem Tor ist. Als extrem beweglicher Stürmer ist er momentan die perfekte Ergänzung zu mir. Immerhin bin ich nicht mehr der jüngste", lobt Höll seinen Sturmpartner. Die Kalbacher spielen erst im zweiten Jahr in der Kreisoberliga, im ersten Jahr gelang dem FCK II mit 41 Punkten auf Rang elf der Klassenerhalt. "Nach der vergangenen Saison gilt es natürlich, sich zu verbessern und einen Schritt nach vorne zu machen. Unsere Entwicklung ist definitiv positiv und unser Saisonziel bleibt als einzige 2. Mannschaft in der Liga der Klassenerhalt", so Höll zur aktuellen Lage. Auch Trainer Karol Drynda hält trotz des aktuellen Höhenfluges weiter an den Saisonzielen fest: "Wir haben das Ziel Klassenerhalt und dafür müssen wir weiter Punkte sammeln. Es ist erst ein Drittel der Saison gespielt".

Hook kam von Germania Schwanheim

Bei momentan zu kalkulierenden vier Direktabsteigern plus einem Relegationsteilnehmer haben die Kalbacher zwar schon einen Puffer von acht Zählern auf die gefährdete Zone, aber in der ausgeglichenen Kreisoberliga Frankfurt kann sich das Blatt auch schnell wieder wenden. Der 30-jährige Höll, der bei Eintracht Frankfurt in der A-Jugend-Bundesliga sowie in der Amateurmannschaft in der Regionalliga aktiv war, spielt seit 2013 für die Kalbacher und wurde hin und wieder auch in der höherklassig spielenden Ersten Mannschaft zum Einsatz gebracht. Der zehn Jahre jüngere Hook kam 2016 von Germania Schwanheim und war vorher in den Zweiten Mannschaften der Spvgg. 05 Oberrad und Rot-Weiss Frankfurt im Kader.

Die beiden treffen momentan nach Belieben. Wie beim 6:1 gegen Croatia, wo "beide Stürmer einen sehr guten Tag erwischten und wir defensiv kaum etwas zugelassen haben", wie Drynda rückblickend analysiert. Im nächsten Auswärtsspiel geht es am Sonntag zur TSG 51, die auf Rang 15 mit nur acht Punkten mit dem Rücken zur Wand steht. "Die sind sehr robust und agieren zweikampfstark. Das wird sehr schwierig, aber wir sind seit vier Spielen ungeschlagen und fahren entsprechend selbstbewusst dahin", betont Drynda. Für Höll ist klar: "Wir wollen besser abschneiden als im Vorjahr. Es kommen noch schwere Spiele auf uns zu. Wir sind keine Spitzenmannschaft, die auch schlechte Spiele gewinnt und so müssen wir Woche für Woche alles geben, um Punkte zu holen".

Autor: Pedro Acebes

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