01.12.2017

Hoffmann: "Keine Niederlage wäre Riesenerfolg"

Hessenliga: Watzenborn-Steinberg klarer Favorit

Diese Pose mögen die Neu-Isenburger Fans bei ihrer Mannschaft am liebsten. Foto: Rita Hartenfelser

Am Sonntag empfängt der Hessenliga-Aufsteiger Spvgg. Neu-Isenburg den Regionalliga Südwest-Absteiger Teutonia Watzenborn-Steinberg. Die Rollen sind im Vorfeld dabei klar verteilt. Das Ziel für die Hoffmann-Elf ist es, nicht so extrem wie bei der 0:5-Hinspielniederlage unter die Räder zu kommen.

Spvgg. Neu-Isenburg - Teutonia Watzenborn-Steinberg (Sonntag, 14 Uhr)

Nach elf sieglosen Spielen in Folge hatten die Neu-Isenburger am vergangenen Wochenende durch den 2:1-Auswärtssieg beim FC Ederbergland wieder richtig Grund zur Freude. Mit Marc Züge und Johannes Günther waren wieder zumindest 50 Prozent aus der Offensiv-Abteilung vertreten, die dem Aufsteiger im Spiel nach vorne enorm gut taten: "Das hat uns natürlich sehr gefreut, dass wieder wenigstens zwei von vier Stürmern dabei waren. Sonst hatten wir aber auch immer unsere Chancen gehabt, das Quäntchen Glück hat halt leider gefehlt", sagt Neu-Isenburgs Trainer Peter Hoffmann.

Die 0:5-Hinspielniederlage in Watzenborn-Steinberg hat Hoffmann noch in bester Erinnerung: "Das war dort bis jetzt unsere schlechteste Saisonleistung. Geschuldet war das aber auch unserem Kräfteverschleiß, weil wir erst drei Tage vorher noch das Spiel gegen Baunatal in den Knochen hatten. Am Sonntag wollen wir es schon ein bisschen besser machen. Alles andere als eine Niederlage wäre ein Riesenerfolg für uns."

Über das bisherige Abschneiden in der Hessenliga ist der 51-Jährige sehr zufrieden: "Wenn mir jemand vor der Saison gesagt hätte, dass wir Stand heute mit 21 Punkten Sechstletzter sind, wäre ich überglücklich gewesen. Wenn nur drei Mannschaften absteigen, stehen wir hervorragend da. Gegen Watzenborn-Steinberg geht es für uns wenn überhaupt um Bonuspunkte." In den Kader wird wieder Patrick Hartmann rücken, der wegen einer Gelb-Roten Karte gesperrt war.

"Unser kommender Gegner hat durch den Sieg in Ederbergland Selbstvertrauen getankt. Es gibt genug Gründe bei Neu-Isenburg, warum die in der Lage sind, andere Mannschaften zu schlagen. Vor allem zu Hause sind sie sehr unangenehm und haben schon so wie in der Verbandsliga keine größeren Niederlagen eingestecken müssen. Das spricht für ihre Heimstärke", weist Watzenborn-Steinbergs Trainer Daniyel Cimen auf die Qualitäten der Hugenottenstädter hin.

Cimen, der nach seinem Amtsantritt aus neun Punktspielen mit der Teutonia bis jetzt 20 Punkte geholt und den Regionalliga Südwest-Absteiger damit nach dem schwachen Saisonstart jetzt schon auf Tabellenplatz fünf geführt hat, sagt aber auch, dass "wir selbstbewusst genug sind, Punkte mitnehmen zu wollen." Grundsätzlich möchte der Erfolgscoach mitg seiner Mannschaft Stück für Stück an der positiven Entwicklung der letzten zwei Monate kontinuierlich weiterarbeiten.

Autor: Christoph Wess

Kommentieren

Vermarktung:

Mehr zum Thema