12.10.2017

Hoffmann: "Hadamar ist eine Wundertüte"

Hessenliga: Neu-Isenburg will im Heimspiel punkten

Neu-Isenburgs Trainer Peter Hoffmann möchte gegen Hadamar etwas zählbares einfahren. Foto: Jörg Schulz

Nach zuletzt vier sieglosen Spielen in Serie empfängt Hessenligist Spvgg. Neu-Isenburg am Samstag (15 Uhr) Rot-Weiß Hadamar. Die Gäste liegen derzeit mit einem Zähler mehr auf dem Konto direkt vor dem Aufsteiger und lieferten am Dienstag trotz der 1:2-Niederlage eine gute Leistung im Hessenpokal gegen Regionalligist FSV Frankfurt ab. Beide Mannschaften trennt in der Tabelle nur ein Punkt. Die Gastgeber haben aber noch ein Spiel weniger absolviert.

Spvgg. Neu-Isenburg - Rot-Weiß Hadamar (Samstag, 15 Uhr)

"Wir müssen gegen Hadamar unbedingt punkten", macht Neu-Isenburgs Trainer Peter Hoffmann deutlich, dessen Team in den letzten vier Spielen nur zwei Punkte eingefahren hat. Der letzte Sieg der Spielvereinigung liegt bereits über vier Wochen zurück. Damals wurde Buchonia Flieden mit 2:1 geschlagen. "Davon werden wir uns aber nicht nervös machen lassen. Uns war schon bewusst, dass wir wahrscheinlich 16 Spiele verlieren werden. In den anderen müssen wir so viele Punkte holen, dass wir fünf Mannschaften hinter uns lassen."

Den kommenden Gegner schätzt Hoffmann als "Wundertüte" ein. "Die Qualität bei denen ist vorhanden. Dass sieht man am 5:0 gegen Alzenau oder dem 6:1 in Baunatal. Dann verlieren sie aber gegen Ginsheim und Ederbergland und spielen Unentschieden gegen Vellmar", verweist Hoffmann auf die Unbeständigkeit Hadamars. "Wir streben mindestens einen Punkt an."

Die Gäste aus Hadamar haben am Dienstag dem Regionalligisten FSV Frankfurt im Hessenpokal lange Zeit das Leben schwer gemacht und im letzten Ligaspiel gegen den Tabellenvierten aus Baunatal ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Gegen Manschaften aus den unteren Tabellenregionen tut sich das Team von Trainer Florian Dempewolf in dieser Spielzeit aber bislang schwer und liegt deshalb auch nur auf Rang elf.

Im Kader der Spielvereinigung hat sich im Vergleich zu den letzten Wochen nicht viel getan. Einzig Neuzugang Jan Gebhardt steht voraussichtlich wieder zur Verfügung. "Er ist wieder ins Training eingestiegen", so der Coach. Beim 2:2 gegen Viktoria Griesheim feierte schon Paul Schellhorn nach achtmonatiger Verletzungspause sein Comeback. So bieten sich Hoffmann wieder mehr Optionen.

Autor: Daniel Bolz

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