12.10.2017

FSV will Auswärtsbilanz aufpolieren

Regionalliga Südwest: Bornheimer gastieren in Ulm

Ahmed Azaouagh beim 0:0 gegen Steinbachs Tim Müller. Foto: Steffen Turban

Bislang konnte der FSV Frankfurt in der Regionalliga Südwest auswärts nur bei Eintracht Stadtallendorf einen Sieg einfahren (2:1). Alle anderen Partien auf fremden Plätzen gingen für die Bornheimer verloren. Um aus der Abstiegszone zu kommen, muss die Mannschaft von Trainer Alexander Conrad auch auf fremdem Terrain konstanter punkten. Gelegenheit für den Drittliga-Absteiger besteht am Samstag im Gastspiel beim SSV Ulm 1846.

SSV Ulm 1846 - FSV Frankfurt (Samstag, 14 Uhr)

Bei den daheim nicht unbedingt stabilen Donauschwaben erscheint dieses Unterfangen zumindest möglich, denn die Ulmer haben im Donaustadion von sechs Heimspielen nur zwei gewonnen. Und da der SSV in der Tabelle mit nur vier Punkten mehr auf Rang zwölf in Reichweite positioniert ist, würde dem Drittliga-Absteiger ein Auswärtserfolg sicher gut tun. Doch die Süddeutschen sind derzeit sehr gut drauf und haben seit sechs Spielen nicht mehr verloren. Blicken wir sogar auf die letzten neun Spiele der Ulmer zurück, so hat das Team von Trainer Tobias Flitsch nur eine Begegnung in dieser Periode verloren (2:3 in Steinbach).

Damit haben die Ulmer Spatzen den Fehlstart zu Saisonbeginn, als es drei Niederlagen zum Start hagelte, mehr als nur korrigiert. Der FSV zeigt sich derzeit dagegen alles andere als stabil, denn nur eine der letzten sieben Partien konnte die Conrad-Elf für sich entscheiden. Dem katastrophalen Auftritt bei der 1:3-Heimniederlage gegen Schlusslicht TSV Schott Mainz folgte immerhin ein 0:0 gegen den im sicheren Mittelfeld postierten TSV Steinbach.

DFB-Pokal-Teilnahme stünde dem FSV gut zu Gesicht

Aber auch in dem Spiel war mehr drin für die Männer vom Bornheimer Hang, denn rund 40 Minuten lang agierte der FSV in Überzahl. Immerhin: Am Dienstagabend qualifizierten sich die Schwarz-Blauen mit einem hauchdünnen 2:1-Sieg beim Hessenligisten und Vorjahresfinalisten SV Rot-Weiß Hadamar für das Viertelfinale des Hessenpokals, wo die Bornheimer den Erzrivalen und Titelverteidiger SV Wehen Wiesbaden aus der 3. Liga im heimischen Stadion empfangen.

Um in der kommenden Saison mal wieder am DFB-Pokal teilnehmen zu können, was dem nach wie vor nicht auf Rosen gebetteten Klub sicher gut zu Gesicht stehen würde, ist der Gewinn des Hessen-Pokals erforderlich. FSV-Trainer Alexander Conrad sprach von schwierigen Bedingungen in Hadamar vor 700 Zuschauern auf einem engen und tiefen Rasenplatz: "Wir haben das Spiel kontrolliert und hatten auch in der zweiten Hälfte unsere Möglichkeiten. Unter dem Strich haben wir verdient gewonnen", wird der Coach auf der FSV-Homepage zitiert.

Autor: Pedro Acebes

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