17.11.2017

Duell der "Serientäter" in Nieder-Erlenbach

Gruppenliga Frankfurt West: Neu-Anspach nach vier Niederlagen gefordert

Mohamad Mouma reist mit dem FSV Friedrichsdorf zum direkten Konkurrenten TSG Nieder-Erlenbach. Foto: Steffen Turban

Am Sonntag (14.45 Uhr) treffen in der Gruppenliga Frankfurt West zwei Mannschaften der Stunde aufeinander. Sowohl die gastgebende TSG Nieder-Erlenbach, als auch der FSV Friedrichsdorf haben zuletzt einige Punkte eingefahren und können mit einem Sieg auf einen Nichtabstiegspakltz klettern. Siegen will auch der FC Neu-Anspach nach vier Niederlagen in Folge mal wieder und nimmt in Oberstedten einen neuen Anlauf.

TSG Nieder-Erlenbach – FSV Friedrichsdorf (Sonntag, 14.45 Uhr)

Dass die TSG Nieder-Erlenbach oder der FSV Friedrichsdorf auf einem sicheren Nichtabstiegsplatz in das neue Jahr gehen würden, hätten Mitte der Hinrunde wohl nur die beiden Vereine selbst für möglich gehalten. Durch beeindruckende Serien können aber beide genau das noch erreichen. Während Friedrichsdorf gegen drei direkte Konkurrenten siegte und auch gegen die Speuzer punkten konnte, gewann Nieder-Erlenbach in vier Spielen in Serie ausschließlich gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte. „Es wird genauso schwer, wie in den letzten vier Begegnungen. Die haben jetzt auch einen Lauf“, sprach TSG-Abteilungsleiter Kalle Buhl von einem „Sechs-Punkte-Spiel. Es wäre extrem wichtig, gegen die direkten Konkurrenten zu punkten, wir müssen zu 100 Prozent unsere Leistung bringen.“

SC Dortelweil – FV Stierstadt (Sonntag, 14.45 Uhr)

Nach einer längeren Negativserie konnte der FV Stierstadt mit vier Punkten aus den letzten drei Spielen den potentiellen Abstiegsplatz zunächst vermeiden. Gegen den Gegner aus Dortelweil fing im Sommer für den FV die Herausforderung Gruppenliga an. Mit 2:1 legte der FVS den perfekten Saisonstart hin und erntete vom Gegner verdientermaßen Anerkennung: „Sie haben sehr viel Herzblut an den Tag gelegt und sich den Sieg erarbeitet“, zollte Dortelweils Co-Trainer Gökhan Kocatürk dem Aufsteiger nach 90 umkämpften Minuten Respekt. Die Partie von vor drei Monaten soll in Stierstadt allerdings nicht als Referenz für das Rückspiel dienen. Der Fokus liegt laut Trainer Zampach nur „auf uns, weil man nie weiß, was der Gegner seitdem geändert hat.“

TuS Merzhausen – FV Hausen (Sonntag, 14.45 Uhr)

Vier Wochen nach dem letzten Saisonsieg will der TuS aus Merzhausen endlich den nächsten Dreier landen. Teilweise unfreiwillig wartet die Dzihic-Elf nun seit Ende Oktober auf einen Sieg. Nachdem die TSG Nieder-Erlenbach gegen Merzhausen ihre eindrucksvolle Siegesserie startete war der TuS spielfrei, eine Woche drauf musste das Spiel gegen Oberrad witterungsbedingt verlegt werden. Zuletzt war der TuS in Friedberg bis zur 90. Minute dem Sieg nahe, ehe VfB-Goalgetter Yasaroglu das 3:3 erzielte. Und auch an den Gegner aus Hausen dürften nicht die besten Erinnerungen vorherrschen. Am ersten Spieltag führte Merzhausen bis zur 86. Minute mit 3:2 in Führung, Punkte gab es nach zwei späten Gegentoren aber keine.

SV BKC Bosnien – FG Seckbach (Sonntag, 14.45 Uhr)

Nach passablem Saisonstart wartet der SV BKC Bosnien nun schon seit September auf einen Sieg in der Liga. Im Hinspiel gegen Seckbach wurde einer der bisher 14 gesammelten Punkte eingefahren. Daran erinnern sich auch noch die Seckbacher: „Wir wollen zwei Punkte mehr holen als in der Vorrunde“, peilt die FG laut Trainer Thorsten Spahn vor der Winterpause zwei Siege an. „Dann ist nach oben noch einiges möglich.“ Sechs Punkte beträgt momentan der Rückstand der FGS auf den Zweitplatzierten aus Kalbach, der seinerseits allerdings ein Spiel weniger gespielt hat. Gegen Bosnien erwartet Spahn hingegen „auf dem einzigen Hartplatz der Liga ein unangenehmes Spiel.“

1. FC Oberstedten – FC Neu-Anspach (Sonntag, 17 Uhr)

Der FC Oberstedten schlittert weiterhin durch das Tabellenmittelfeld. Durch den Dreier, de in gleichmäßigen Abständen hier und dort mitgenommen wird, steht der FCO seit über 10 Spieltagen über dem Strich. Langsam ist die Mannschaft aber wieder dran. Drei der letzten vier Spiele gingen verloren und sowohl Nieder-Erlenbach als auch Friedrichsdorf, die am Sonntag gegeneinander spielen, sind in Lauerstellung auf den ersten sicheren Nichtabstiegsplatz, den der FCO momentan belegt. Als echte Achterbahnfahrt kann mittlerweile die komplette Saison der Gäste beschrieben werden. Auf drei Siege folgten fünf sieglose Spiele. Nach fünf weitere Siegen am Stück musste sich der FCNA zuletzt viermal in Serie geschlagen geben. In welche Richtung das Pendel in Oberstedten schlägt ist demnach völlig offen.

(sly)

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