04.12.2017

"Die drei letzten Spiele werden entscheiden"

Hessenliga: Andrè Spindler froh über Abenteuer

... als Stadionsprecher ist Andrè Spindler auch unterwegs. Foto: Christoph Weß

Der Hessenliga-Aufsteiger Spvgg. Neu-Isenburg hätte gestern gerne sein Punktspiel gegen den SC Teutonia Watzenborn-Steinberg ausgetragen. Wetterkapriolen machten das Vorhaben allerdings zunichte. Für die Abwicklung des Spielausfalls sowie alle anderen organisatorischen Tätigkeiten ist bei den Hugenottenstädtern nur einer verantwortlich: Andrè Spindler.

"Ich hätte gerne spielen lassen, weil wir eine Niederlage schon einkalkuliert hatten. Wenn wir gegen Watzenborn nächstes Jahr verlieren, dann tut das vielleicht schon mehr weh", orakelte Neu-Isenburgs Andrè Spindler am späten Sonntag Vormittag. Dass die Partie nicht angepfiffen werden konnte, erkannte der Spielbetriebsleiter früh: "Du hast im Stadion und auf dem Kunstrasenplatz um halb zehn keine Linien mehr erkennen können. Außerdem wäre die Verletzungsgefahr viel zu groß gewesen."

Mit dem bisherigen Saisonverlauf des Hessenliga-Aufsteigers ist Spindler zufrieden: "Am Anfang haben wir die Euphorie aus dem Aufstieg mitgenommen, dann kam die Delle mit sieben sieglosen Spielen in Folge. Das hat weh getan, wir sind aber ruhig geblieben. Wegen unserer Personalsituation gerade im Sturm musste das aber passieren. Wir sind auf jeden Fall froh, dass wir uns auf das Abenteuer Hessenliga eingelassen haben. Das ist eine spannende Erfahrung bis jetzt."

Mit Blick auf den Ausgang der laufenden Saison ist Spindler optimistisch: "Wenn vorne alle fit sind, weiß ich nicht, was noch passiert. Ich glaube, dass wir dann die Liga halten können. Spiele, die eng gegen uns ausgegangen sind, sehen dann vielleicht auch anders aus. Die drei letzten Spiele werden über den Klassenerhalt wohl entscheiden."

Autor: Christoph Wess

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