12.10.2017

Bommer warnt vor Griesheims Stürmern

Hessenliga: Dreieich will den neunten Sieg in Folge

Hat derzeit gut lachen: Dreieichs Trainer Rudi Bommer. Foto: Charlie Rolff

Bereits am Freitag Abend kommt es in der Hessenliga zum direkten Duell zwischen Hessen Dreieich und Viktoria Griesheim. Dabei sind die Hausherren, die seit dem dritten Spieltag jede Partie gewannen, Favorit gegen die Mannschaft von Suat Türker, die mit dem besten Torschützen der Liga anreist. Trotzdem dürfte es für die Gäste eine schwierige Aufgabe werden, die Defensive der Bommer-Elf zu knacken.

SC Hessen Dreieich - Viktoria Griesheim (Freitag, 19.30 Uhr)

Gerade einmal drei Gegentore kassierten die "Hessen" in ihren zehn Liga-Begegnungen und holte dabei seit dem dritten Spieltag jeden Sieg. "Wir machen das in der Defensive sehr gut. Das ist wirklich bemerkenswert und da muss ich meine Mannschaft auch mal hervorheben", sagte ein zufriedener Rudi Bommer zur derzeitigen Situation in Dreieich. Der Trainer muss dabei immer wieder von außen beobachten, dass die Gegner gegen seine Mannschaft sehr tief stehen und sich die Partie immer nur in einer Hälfte abspielt. Lediglich mit Rückblick auf die Partie gegen den Aufsteiger aus Waldgirmes sagte Dreieichs Trainer, dass es ein "offener Schlagabtausch" gewesen sei, weil der Gegner auch nach vorne gespielt habe.

Vom nächsten Kontrahenten erwartet Bommer ebenfalls, dass dieser defensiv eingestellt sein wird. Trotzdem warnt Dreieichs Coach vor den Stürmern der Griesheimer: "Sie spielen lange Bälle nach vorne, weil sie großgewachsene Stürmer haben. Auf die müssen wir höllisch aufpassen und dementsprechend werde ich meine Mannschaft einstellen." Wie das gelingen kann, hat die Bommer-Elf in den vergangenen Wochen bereits bewiesen. "Wenn wir einen großen Druck auf die Gegner ausüben, finden sich irgendwann Lücken. Dafür müssen wir aber, wie in jedem Spiel, hochkonzentriert zu Werke gehen", so Bommer, der hofft, dass seine Spieler als Sieger vom Platz gehen werden.

Türker: "Haben nichts zu verlieren"

Das will die Mannschaft von Suat Türker natürlich verhindern, obwohl es für die Viktoria keine leichte Aufgabe wird. Trotzdem gibt sich Griesheims Coach entspannt: "Wir haben nichts zu verlieren. Der Druck liegt bei Dreieich, weil sie Favorit sind und die Begegnung gewinnen möchten. Doch sie müssen unsere Defensive erst mal knacken." Dabei erhofft sich Türker, dass seine Spieler die Null hinten so lange wie möglich halten können, damit die Hausherren vielleicht ungeduldig werden. "Ihre Nervosität könnten wir dann nutzen, denn wir wollen auch spielerisch Nadelstiche setzen", so Griesheims Trainer, der eine kampfbetonte Partie gegen einen spielstarken Gegner erwartet.

Hoffnungen, dass zumindest ein Punkt für die Gäste heraus springt, macht Türker die Partie in der vergangenen Saison. "Wir waren gut eingestellt und haben stabil gestanden. Mit ein bisschen Glück wäre ein Unentschieden drin gewesen", äußerte sich Griesheims Coach rückblickend. Für die Partie am Freitag Abend wird der Viktoria wieder ihr Torschütze, Yves Böttler, nach seiner Sperre zur Verfügung stehen. Deshalb geht Türker zuversichtlich in die Partie, auch weil er mit der Leistung seines zweiten Stürmers, Pascal Stork, aktuell sehr zufrieden ist: "Er hat sich weiter entwickelt und kann die Bälle vorne nun länger halten. Außerdem ist er sehr gut drauf, so wie die gesamte Mannschaft", sagte der Trainer über seinen Schützling Stork, der gegen die Neu-Isenburger zweimal getroffen hatte.

Autor: Selina Eckstein

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