02.12.2017

Böttler und Stork reichen eine Minute

Hessenliga: Griesheim schlägt Lohfelden

Schiedsrichterin Sabine Stadler aus Fulda hatte die Partie bestens im Griff. Foto: Christoph Weß

Im letzten Heimspiel vor der Winterpause hat der SC Viktoria Griesheim mit dem 4:1 (0:1)-Erfolg gegen den FSC Lohfelden den zweiten Heimsieg in Folge gefeiert. Danach sah es zwar lange nicht aus, aber ein Doppelschlag innerhalb von nur einer Minute drehte das Spiel zugunsten der Seitel-Elf.

SC Viktoria Griesheim - FSC Lohfelden 4:1 (0:1)

"In der Pause habe ich zu meinen Jungs gesagt, dass wir nur einen einzigen Funken brauchen, um die Verhältnisse aus der ersten Halbzeit umzudrehen. Da hat uns Lohfelden mit seiner spielerischen Überlegenheit vom Tor weggehalten", sagte Griesheims Trainer Peter Seitel nach der Partie. Der Funke kam innerhalb einer Minute in Form einer Riesenflamme: Erst egalisierte Yves Böttler mit einem Hinterkopf-Ball den 0:1-Rückstand, der vom Innenpfosten ins Tor sprang (57.). Und nur eine Minute später hämmerte Pascal Stork mit seiner linken Klebe den Ball aus 25 Metern unhaltbar unter die Latte des Lohfeldener Gehäuses. "Das war eines von vielen Toren des Monats , die die Jungs in den letzten Wochen geschossen haben", freute sich Seitel.

Von Freude konnte auf Griesheimer Seite in der ersten Halbzeit überhaupt keine Rede gewesen sein. Die Gäste waren vom Anpfiff an hochpräsent. Bei der Führung gleich in der zweiten Minute durch Nasuf Zukorlic stand der Innenpfosten ebenfalls Pate, Fabian Windeck sorgte durch seinen leichten Verstolperer vorab für die entscheidende Gelegenheit. "Wenn unsere Top-Spieler schon unsaubere Bälle spielen, dann langt`s einfach nicht", lautete das Zwischenfazit von Seitel.

Mit dem Seitenwechsel schien Griesheims Coach zuvor in der Kabine den richtigen Ton gefunden zu haben. Lohfelden war kaum noch zu sehen. Eine Erklärung versuchte Lohfeldens Coach Otmar Velte zu liefern: "Wenn man in der zweiten Halbzeit gegen eine körperlich starke Mannschaft nicht dagegenhält, dann passiert sowas. Letztes Jahr war das schon das gleiche hier." Nach der 2:1-Führung machte das die Viktoria dann aber auch clever: Nachdem Nino Vranesevic mit einem Drehschuss hätte erhöhen können, übernahm das in der 75. Minute Fidan Salii, der technisch hochwertig den Ball aus 18 Metern ins lange Eck beförderte. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Ahmet Caglar dann in der Nachspielzeit.

Die Statistik:

SC Viktoria Griesheim: Czirbus - Windeck, Greindl, Salii (76. Caglar), Karras (90. Davulcu), Böttler, Schumacher, Vranesevic, Stork, Walter, Milosevic - Trainer: Peter Seitel.
FSC Lohfelden: Orth - Fiolka, Ulusoy, Cakmak, Zukorlic (83. Salkovic), Schneider, Beyer, Weingarten, Bayrak, Meusser, Iksal (69. Guel) - Trainer: Otmar Velte.

Schiedsrichterin: Sabine Stadler (Fulda).
Zuschauer: 100.
Tore: 0:1 Nasuf Zukorlic (2.), 1:1 Yves Böttler (57.), 2:1 Pascal Stork (58.), 3:1 Fidan Salii (75.), 4:1 Ahmet Caglar (90.+4).

Autor: Christoph Wess

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