07.12.2017

Barletta: "Wir müssen auf uns schauen"

Hessenliga: Alzenau will Sieg zum Jahresabschluss

Angelo Barletta will mit seiner Mannschaft gegen Baunatal einen guten Jahresabschluss. Foto: Steffen Turban

Im letzten Spiel des Jahres will der FC Bayern Alzenau nach zwei Niederlagen in Folge noch einmal ein Erfolgserlebnis feiern. Am Samstag (14 Uhr) empfängt der derzeitige Vierte der Hessenligatabelle den KSV Baunatal. Die Gäste liegen mit einem Spiel mehr derzeit fünf Zähler hinter dem Team von Angelo Barletta. Das Hinspiel konnten die Bayern nach Rückstand noch in einen Sieg drehen.

Bayern Alzenau - KSV Baunatal (Samstag, 14 Uhr)

Nach zuvor 14 Spielen ohne Niederlage haben die Alzenauer den Platz zuletzt zweimal als Verlierer verlassen und so den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz verpasst. Vor allem die Niederlage beim SC Waldgirmes am letzten Samstag war besonders bitter, da dort eine Zwei-Tore-Führung aus der Hand gegeben wurde. Dementsprechend soll zum Abschluss des Jahres gegen Baunatal noch einmal ein Sieg her. Der wäre laut Barletta "sehr, sehr wichtig für uns. Auch für die Wintervorbereitung."

Für das letzte Spiel des Jahres will der Trainer sich nicht zu sehr mit dem Gegner beschäftigen: "Jetzt müssen wir zuerst mal auf uns schauen. Wir hatten davor eine gute Serie und wollen jetzt auch nicht zu negativ denken. Wir müssen konstant spielen. Nicht nur 30-40 gute Minuten."

Personell sieht es am Prischoß gut aus. Der gegen Waldgirmes angeschlagen ausgewechselte Christopher Krause kann wieder mitwirken. "Er hat nur einen Schlag auf den Fuß bekommen und konnte schon wieder voll trainieren", freut sich Barletta, für den nur hinter dem Einsatz von Anthony Wade ein Fragezeichen steht. "Tony hat sich den Finger gebrochen. Da müssen wir schauen, ob es Sinn macht mit Manschette zu spielen. Er ist ein Typ, der immer spielen will, aber wenn er drauf fällt, ist es sehr schmerzhaft", weiß der Coach noch nicht so recht, ob er auf seinen Stürmer verzichten soll.

Die Gäste sind nach überragenden Saisonstart inklusive Tabellenführung im Laufe der Hinrunde bis auf Rang sieben abgerutscht. Für Barletta war die 0:3-Niederlage des KSV gegen den TSV Lehnerz ein Schlüsselspiel. "Das Spiel habe ich gesehen. Da hat Lehnerz gefühlt nur dreimal aufs Tor geschossen. Das war für Baunatal eine unglückliche Niederlage. Manchmal ist es dann psychologisch so ein Spiel, dass den Ausschlag gibt. Wir hatten so ein Spiel auch gegen Lehnerz. Da hätten wir Erster werden können. Wir haben zwar nicht verloren, aber das hat schon weh getan."

"Nichtsdestotrotz hat Baunatal eine starke Mannschaft. Die sind eingespielt und haben zusammen schon in der Regionalliga gespielt. Das wird ein Spiel auf Augenhöhe", ist Barletta überzeugt. Ähnlich wie das Hinspiel, in dem der KSV in Durchgang eins stärker war, die Alzenauer sich den 2:1-Sieg durch zwei Tore von Elias Niesigk in der zweiten Hälfte aber verdient haben. Ein Ergebnis, mit dem die Gastgeber auch dieses Mal gut leben und entspannt in die Winterpause gehen könnten.

Autor: Daniel Bolz

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