02.12.2017

Akgöz schießt OFC zurück auf Platz zwei

Regionalliga Südwest: Später Sieg gegen Ulm

Ihab Darwiche (rechts) und der OFC sind nach dem Sieg gegen Ulm wieder zurück in der Erfolgsspur. Foto: Steffen Turban

Die Offenbacher Kickers melden sich im Rennen um den Aufstieg in der Regionalliga Südwest zurück. Durch den 3:1 (0:0)-Heimsieg gegen den SSV Ulm hat sich der OFC wieder am SV Waldhof Mannheim, der gegen Röchling Völklingen nicht über ein Unentschieden hinaus gekommen ist, vorbei geschoben. Nach nur einem Sieg aus den letzten sechs Spielen hat die Mannschaft von Trainer Oliver Reck also drei ganz wichtige Zähler eingefahren.

Kickers Offenbach - SSV Ulm 3:1 (0:0)

Der Joker hat gegriffen. Nur sechs Minuten nach seiner Einwechslung hatte Varol Akgöz mit seinem Treffer zum 2:1 entscheidenden Anteil an der Rückkehr der Kickers auf den zweiten Tabellenplatz. Florian Treske hatte mit der Hacke auf Serkan Firat abgelegt, dessen Schuss vor die Füße von Akgöz abgefälscht wurde. Der ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und schob locker ein.

Zuvor hatten die 4200 Zuschauer in der ersten Hälfte eine ausgeglichenen Partie gesehen, in der die Gastgeber durch einen Pfostenschuss von Benjamin Kirchhoff und durch Florian Treske, der nach Vorarbeit von Niklas Hecht-Zirpel an Ulms Keeper Holger Betz gescheitert war, die besten Chancen der ersten 45 Minuten. Auf der Gegenseite musste auch OFC-Schlussmann Daniel Endres ein paar Mal eingreifen, aber die Kickers waren etwas gefährlicher. Dennoch ging es torlos in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel dauerte es zehn Minuten, bis die Heimfans das erste Mal jubeln durften. Jan Hendrik Marx war im Sechzehner gefoult worden und Dren Hodja verwandelte sicher. In der Folge versuchten die Ulmer, das Tempo etwas zu erhöhen, zunächst aber ohne Erfolg. Doch auch die Kickers konnten sich keine nennenswerten Chancen erarbeiten und musste in der 75. Minute den Nackenschlag hinnehmen. Nach einem Eckball stieg Michael Schindele am höchsten und nickte mit Hilfe des Innenpfostens zum Ausgleich ein.

Doch die Offenbacher steckten nicht auf und kamen sechs Minuten vor dem Ende zum erwähnten 2:1. In der Nachspielzeit machte der agile Marx dann mit einer starken Einzelleistung den Deckel endgültig drauf.

Die Statistik:

Kickers Offenbach: Endres; Marx, Maier, Schulte, Kirchhoff, Hodja, Firat, Darwiche (86., Rapp), Vetter (78., Akgöz), Hecht-Zirpel (69., Stoilas), Treske. - Trainer: Oliver Reck.
SSV Ulm: Betz; Bradara, Schindele, Reichert, Nierichlo, Celiktas (68., Kücük), Bagceci (77., Graciotti), Kienle, Morina, Braig, Rathgeber. - Trainer: Tobias Flitsch.

Schiedsrichter: Patrick Kessel (SG Hüffelsheim).
Zuschauer: 4200.
Tore: 1:0 Dren Hodja (55., Foulelfmeter), 1:1 Michale Schindele (75.), 2:1 Varol Akgöz (84.), 3:1 Jan Hendrik Marx (90.+2).

Autor: Daniel Bolz

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