09.02.2018

"Wir haben ein Feuerwerk abgebrannt"

Gruppenliga Frankfurt Ost: Felix Wissel ist zufrieden

Mit seiner bisherigen Leistung ist Felix Wissel (Mitte) zufrieden. Foto: Steffen Turban

Zur Winterpause steht Germania Großkrotzenburg auf dem zweiten Tabellenplatz in der Gruppenliga Frankfurt Ost. Einen maßgeblichen Anteil an dieser Leistung hat Felix Wissel, der in 20 Partien 12 Tore für den Verbandsliga-Absteiger erzielte.

In seiner zweiten Saison beim Ost-Gruppenligisten zeigt sich der Offensivspieler zufrieden mit der bisherigen Leistung bis zur Winterpause. Das kann Felix Wissel auch durchaus sein, schließlich kam er in jedem Pflichtspiel zum Einsatz und traf zwölfmal. Dabei wechselte der gelernte Außenbahnspieler auch häufiger die Position. "Ich helfe überall aus, wo ich kann, auf der Außenbahn oder als Stoßstürmer. Das liegt mir beides recht gut, weil ich gerne dort spiele, wo ich mich am meisten in die Partie einbringen kann", erklärt der Student der Mechatronik, der im März seinen Bachelor-Abschluss machen wird.

Zu seinen Stärken zählt Wissel, neben der läuferischen Schnelligkeit, auch die Gedankenschnelligkeit. "Das habe ich gegen Erlensee bewiesen, als ich mir den Ball so vorgelegt habe, dass ich auf einmal alleine vor dem Tor stand", so der 22-Jährige. Beim 2:1-Erfolg gegen den FC Erlensee, die bis dato Tabellenführer waren, erzielte der Angreifer den entscheidenden Treffer für die Germania.

Am ersten Wochenende im März gastieren die Großkrotzenburger dann beim aktuellen Ersten der Gruppenliga, der JSK Rodgau. Auch die Humert-Elf möchte Wissel gemeinsam mit seinem Team "ärgern", um so lange wie möglich oben mitspielen zu können. "Wir wollen uns nicht verschlechtern und dann schauen wir, was noch geht", sagt der Offensivspezialist ohne das Wort Aufstieg in den Mund zu nehmen.

Als beste Partie im bisherigen Saisonverlauf nennt Wissel den 4:0-Erfolg gegen Türk Gücü Hanau, als der neue Hybrid-Rasen in Großkrotzenburg eingeweiht wurde. "Mit einer geschlossenen mannschaftlichen Leistung haben wir ein Feuerwerk abgebrannt und Hanau vom Platz gefegt", erinnert sich der Stürmer gerne an diese Begegnung zurück, auch weil er einen Treffer beisteuern konnte.

Für die ausstehende Restrunde hat sich der gebürtige Dettinger vorgenommen mit der Mannschaft an der körperlichen Stabilität zu arbeiten. "Wir gehen häufiger ins Fitnessstudio, um Rumpf und Bauch zu trainieren", so Wissel, der bis zum Saisonende verletzungsfrei bleiben möchte. Ein genaues Ziel, wie viele Tore er noch erzielen möchte, hat der Offensivspieler nicht. Stattdessen blickt Wissel gespannt auf die anstehenden Begegnungen in der Gruppenliga Frankfurt Ost.

Autor: Selina Eckstein

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