29.12.2017

Kapoor: "Möchte nochmal was anderes sehen"

Kreisoberliga Frankfurt: Offensivallrounder hat sich bei Tempo abgemeldet

Anil Kapoor hat in dieser Spielzeit schon zwei Dreierpacks für den FC Tempo erzielt, sucht jetzt aber eine neue Herausforderung. Foto: Zoran Marcetic

Anil Kapoor hat sich beim Frankfurter Kreisoberligisten FC Tempo abgemeldet und will den Verein in der Winterpause verlassen. Das hat der 32-jährige im Gespräch mit unserem Portal bestätigt. Zwar befindet sich der Offensivspieler bereits in Gesprächen mit anderen Clubs, eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.

"Fünf Jahre sind eine lange Zeit. Da waren viele Höhen und Tiefen dabei, aber das ist ja auch normal. Ich suche jetzt einfach eine neue Herausforderung in einem anderen Verein mit einem anderen Umfeld", begründet Kapoor seine Abmeldung, macht aber auch deutlich, dass er nicht im Bösen von Tempo weg geht. "Aber ich gehe auf die 33 zu und will nochmal was Neues sehen. Ich fühle mich fit und will noch ein paar Jahre kicken."

Der aus der Jugend des FSV Frankfurt stammende gelernte Stürmer, der nach eigener Ansicht auch "gut auf der Sechs oder Acht spielen kann", war in dieser Saison in Liga und Pokal bislang 15mal erfolgreich. Und das, obwohl er schon sechs Ligaspiele verpasst hat. "Ich bin mit der Vorrunde zufrieden", lautet sein Fazit.

Vor seiner Zeit bei Tempo schnürte Kapoor bereits für die Spvgg. Oberrad, die SG Ober-Erlenbach und Türkgücü Frankfurt die Schuhe. In Oberrad konnte er in der zweiten Mannschaft sogar bereits mal kurz Erfahrungen als Spielertrainer sammeln. "Das war mit 25 oder 26 unter Mustafa Fil. Da habe ich für drei oder vier Monate ausgeholfen, bis ein neuer Trainer gefunden wurde." Dementsprechend kann sich der Routinier auch eine Stelle als Spielertrainer vorstellen, "wenn alles passt. Aber dafür brauchst du mehr Zeit."

Denn trotz seiner Abmeldung bei Tempo hat er sich noch nicht für einen neuen Verein entschieden. "Ich habe mit zwei, drei Vereinen gesprochen, aber ich warte ab, was noch kommt", so Kapoor, der aber weiterhin "mindestens Kreisoberliga spielen will", sich aber auch die Gruppenliga zutrauen würde, wenn es vom Trainingsaufwand machbar ist. Bevorzugt soll sein neuer Verein aus der Frankfurter Gegend kommen, aber den Offenbacher Kreis könnte er sich auch vorstellen. "Alles andere ist zuweit weg."

Autor: Daniel Bolz

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