03.01.2018

"Es war überragend wieder auf dem Platz zu stehen"

Verbandsliga Mitte: Schulterverletzung setzte Dominik Schlee außer Gefecht

Dominik Schlee (rechts) kann nach seiner Schulterverletzung wieder spielen. Foto: Jörg Schulz

Bis zur Winterpause kam Dominik Schlee auf acht Einsätze für Germania Schwanheim. Dies lag auch an einer Schulterverletzung, die sich der Abwehrspieler in der Partie gegen den SSV Langenaubach am 12. August zuzog. Im November konnte Schlee nun wieder eingesetzt werden und hofft in der Restrunde häufiger spielen zu können.

Eine Eckgelenkssprengung und mehrere Bänderrisse in der Schulter setzten Dominik Schlee bereits am 12. August beim Auswärtsspiel in Langenaubach außer Gefecht. "Ich bin am Gegenspieler hängen geblieben und mit meinem gesamten Gewicht auf die rechte Schulter gefallen", erklärt der 24-Jährige, wie es zu dieser Verletzung kam und fügt dann noch hinzu: "Ich habe mir die Schulter im Spiel wieder eingerenkt, was ich aber erst im Nachhinein festgestellt habe." Kurz darauf spürte Schlee dann ein Kribbeln im Arm, ehe dieser taub wurde. Daraufhin wurde der Abwehrspieler ausgewechselt, weil er nicht mehr weiter spielen konnte.

Operieren lassen wollte sich Schlee allerdings nicht, sondern die Verletzung lieber auf konservative Art heilen lassen. Zwei Monate durfte der Erzieher die Schulter deshalb nicht belasten und auch auf der Arbeit keine Kinder hochheben. In dieser Zeit verfolgte der 24-Jährige die Spiele seines Teams von der Tribüne aus, was für ihn nicht leicht war, wie er sagt: "Es war grausam nicht zu spielen, sondern bei den Trainings und Spielen nur zuzuschauen."

Mittlerweile ist Schlee aber wieder fit und konnte im November auch schon die ersten Spiele für die Germania bestreiten, was zu Glücksgefühlen bei ihm führten. "Ich hatte noch nie so eine lange Pause gehabt, deswegen war es überragend wieder auf dem Feld zu stehen. Es war eine riesen Erleichterung wieder zu spielen. Jeder Fußballer, der schon mal verletzt war, kennt dieses Gefühl", beschreibt der Defensivspieler seinen ersten Kurzeinsatz beim 3:1-Auswärtserfolg beim VfB Marburg.

Ein Restrisiko bleibt aber, weshalb der Abwehrspieler neben dem Fußballtraining etwas für die Schulter machen muss. "Dazu hat mir der Orthopäde geraten", so Schlee, der zukünftig seine Muskeln und Bändern aufbauen und stabilisieren will. In der verbleibenden Runde hofft der 24-Jährige dann verletzungsfrei zu bleiben, um mehr Partien als im bisherigen Saisonverlauf absolvieren zu können. Außerdem möchte Schlee mit den Schwanheimern eine gute Rolle in der Verbandsliga Mitte spielen und oben dabei bleiben: "Ein einstelliger Tabellenplatz wäre schön."

Autor: Selina Eckstein

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