19.12.2017

Rot-Weiss Frankfurt II zieht zurück

Verbandsliga Süd: Neustart in der kommenden Runde

Die Reserve von Rot-Weiss II geht in der Restrunde nicht mehr an den Start. Foto: Mithat Gürser

Was schon seit längerem gemunkelt wird ist jetzt amtlich. Die SG Rot-Weiss Frankfurt zieht ihre Reservemannschaft mit sofortiger Wirkung aus der Verbandsliga Süd zurück. Somit steht die Zweitvertretung des Vereins vom Rödelheimer Parkweg als erster Absteiger in die Gruppenliga fest. Das hat der Sportliche Leiter Yüksel Ekiz gegenüber unserem Portal bestätigt.

In einer Sitzung haben Präsident Ersan Dincer und der Aufsichtsrat der "Roten" sich dazu entschlossen, die zweite Mannschaft für diese Spielzeit vom Spielbetrieb abzumelden. "Diese Info hat der Verband von uns bekommen", so Ekiz, der anmerkte, auf der gestrigen Rückrundenbesprechung der Hessenliga bereits von Klassenleiter Jürgen Radeck darauf angesprochen worden zu sein.

Diese Entscheidung gelte laut dem Sportlichen Leiter aber nur für die laufende Runde. Ab der Saison 2018/19 ist geplant, wieder eine zweite Mannschaft am Brentanobad an den Start zu schicken. Ob dies aber in der Gruppenliga oder der Kreisoberliga der Fall sein wird, ist noch nicht abschließend geklärt. "Mit dem Rückzug wollen wir auch ein Zeichen an die Gläubiger senden", führt der Sportliche Leiter aus.

Unterdessen wurde das Trainerteam um Hicham Tahrioui und Mirko Kelava bereits vom Schritt unterrichtet. "Wir haben mit ihnen abgestimmt, welche Spieler behalten werden und in die erste Mannschaft hochgezogen werden", führt Ekiz weiter aus. Die restlichen Spieler sollen sich derweil anderweitig umschauen. Somit wird Rot-Weiss II, dass mit 15 Punkten ohnehin schon auf dem vorletzten Platz der Tabelle lag, nun ganz ans Ende gesetzt.

Die bisher absolvierten Partien bleiben in der Wertung, die kommenden Spiele werden für den jeweiligen Gegner gewertet. "Sportlich ist der Rückzug aus meiner Sicht und aus Sicht des Präsidenten Ersan Dincer bedauerlich, wirtschaftlich aber notwendig", fügte Ekiz noch hinzu.

Autor: Daniel Bolz

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