02.11.2017

Barletta will Steinbach nicht unterschätzen

Hessenliga: Hagley und Calabrese fraglich

Ob Keanu Hagley gegen den SV Steinbach mitwirken kann, ist noch fraglich. Foto: Steffen Turban

Zum Abschluss der englischen Woche steht für Hessenligist Bayern Alzenau wieder ein Heimspiel auf dem Programm, nachdem die Truppe von Trainer Angelo Barletta zuletzt zweimal auswärts bei starken Mannschaften antreten musste. In den beiden Spielen gegen Hessen Dreieich und den KSV Baunatal konnten starke vier Punkte eingefahren werden. Am Samstag (14.30 Uhr) kommt der SV Steinbach an die Prischoßallee.

Bayern Alzenau - SV Steinbach (Samstag, 14.30 Uhr)

Durch den spielfreien Reformationstag des TSV Lehnerz und der 1:2-Niederlage von Hessen Dreieich gegen Watzenborn-Steinberg ist der FC Bayern Alzenau wieder näher an die beiden führenden Teams herangerückt. Bis zur Winterpause geht es für Trainer Barletta darum, "den Abstand so gut es geht beizubehalten und wenn möglich zu verringern." Dabei will sich der Coach aber nicht aber nicht an anderen Teams orientieren. "Wenn wir unsere Spiele gewinnen, haben wir es in der eigenen Hand."

Der kommende Gegner aus Steinbach musste sich am Dienstag dem OSC Vellmar mit 4:6 geschlagen geben und ist damit die erste Mannschaft, die in dieser Saison gegen das Tabellenschlusslicht verloren hat. Doch genau darin liegt für Barletta die Gefahr. "Die waren unter dem neuen Trainer auf dem aufsteigenden Ast. Die waren in der gleichen Situation wie wir jetzt. Jeder erwartet einen Sieg." Das sein Team die Favoritenrolle inne hat, ist dem Coach aber dennoch bewusst. "Die nehmen wir auch an."

Personell gibt es bei den Gastgebern neben dem sicheren Ausfall von Torjäger Salvatore Bari (Kreuzbandeinriss) noch zwei Fragezeichen. Keanu Hagley und Francesco Calabrese haben in Baunatal kleinere Blessuren davongetragen. "Da werden wir ein,zwei Tage brauchen, um zu sehen ob ein Einsatz am Samstag Sinn macht", hofft Barletta noch auf ein Mitwirken der beiden Akteure.

Steinbachs Mittelfeldspieler Michael Wiegand konnte sich die Leistung gegen Vellmar nicht wirklich erklären: "Schwierig zu sagen, warum. Vielleicht war für einige der Druck zu groß. Fakt ist, dass uns der letzte Wille abgegangen ist und wir auf einem tiefen Platz zu viel spielerisch lösen wollten, was definitiv die falsche Option gewesen ist.“ Da soll in Alzenau anders werden. "Wir wollen hinten erstmal sicher stehen und dann über wenige Kontakte gezielte Konter setzen", so Wiegand.

Autor: Daniel Bolz

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