27.10.2017

Amstätter: "Müssen den Kampf annehmen"

Verbandsliga Mitte: Biebrich in Marburg

David Meurer (links) steht Biebrich wieder zur Verfügung. Foto: Steffen Turban

Auch am Sonntag kommt es auf drei Plätzen der Verbandsliga Mitte zu Begegnungen mit heimischer Beteiligung. Auf Zählbares ist hierbei der FV Biebrich beim VfB Marburg aus, während die SG Oberliederbach beim starken Aufsteiger FC Waldbrunn ran muss. Als klarer Favorit steigt derweil der SV Zeilsheim beim Schlusslicht SG Kinzenbach in den Ring.

VfB Marburg – FV Biebrich (Sonntag, 14 Uhr)

"Wir gehen mit der gleichen Marschroute wie gegen Kelsterbach da rein“, sagt FV-Trainer Nazir Saridogan vor dem Duell mit dem direkten Tabellennachbarn und mit Blick auf den jüngsten 2:0-Erfolg gegen die Viktoria. Hinten, so der Übungsleiter, wolle man "den Laden dicht halten“, vorne die "Möglichkeiten nutzen“. Saridogan erklärt: "Wenn drei Punkte rauskommen, dann wäre das schön.“ Der Wiesbadener Coach betont allerdings auch, dass am Sonntag wohl die Tagesform entscheidend sein dürfte. Wieder in den FV-Kader rückt der zuletzt beruflich verhinderte David Meurer.

FC Waldbrunn – SG Oberliederbach (Sonntag, 15 Uhr)

Wir haben ja leider nach wie vor noch keinen Sieg einfahren können in den letzten Spielen. Es ist nicht so rosig von den Ergebnissen her“, beschreibt SGO-Trainer Asad Ahmad die aktuelle Situation beim Tabellenvierzehnten. Den kommenden Kontrahenten kennt Oberliederbachs Übungsleiter persönlich noch nicht: "Ich habe nur gehört, dass es da wohl sehr unangenehm ist.“ Insgesamt hofft Ahmad, der mit seinem Team bereits am kommenden Dienstag in Biebrich gefragt ist, auf drei bis vier Punkte aus den nächsten zwei Spielen. "An einem Tag ist in der Verbandsliga ist alles möglich, es kommt immer auf die Einstellung an“, so der SG-Coach.

SG Kinzenbach – SV Zeilsheim (Sonntag, 15.30 Uhr)

Nach der 1:2-Niederlage beim FC Germania Schwanheim, stehen für den SV Zeilsheim nun zwei weitere Auswärtspartien an. Während am Dienstag Viktoria Kelsterbach wartet, geht es am Sonntag zunächst einmal beim Aufsteiger SG Kinzenbach ran, der sich seit einem Trainerwechsel vor wenigen Wochen durchaus verbessert zeigte. Bei den Zeilsheimern um Trainer Sascha Amstätter wechselten sich zuletzt Siege und Niederlagen ab.

"Wir haben uns die gesamte Saison über auswärts etwas schwer getan, wollen aber versuchen gegen Kinzenbach, die natürlich nichts zu verlieren haben, zu gewinnen. Die werden aber alles geben und kämpfen. Wir müssen den Kampf von Anfang an annehmen“, sagt Amstätter, der am Sonntag keine personellen Ausfälle im Vergleich zur Vorwoche zu verkünden hat, vor dem Anpfiff.

(cn)

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